Restauration Friedhofsmauer
Friedhof Ziemetshausen erstrahlt in neuem Glanz
Nach gut einem Jahr Bauzeit erstrahlt die denkmalgeschützte Friedhofsmauer des Friedhofs Ziemetshausen pünktlich zu Allerheiligen in neuem Glanz. Die umfassende Sanierung wurde in enger Abstimmung mit den Fachbehörden konzipiert, umgesetzt und damit die eindrucksvolle Schleuse in die Friedhofsanlage wieder sichtbar befestigt und geschützt. Bei der Maßnahme standen die Sicherung und Stabilisierung im Vordergrund. Die gesamte Mauer wurde statisch gesichert, neu verputzt und frisch gestrichen. Zudem wurden die Mauerabschlüsse durch neue Dachziegel im Sinne eines dauerhaft ästhetischen Erscheinungsbildes erneuert. So fügt sich der Denkmalschutzbaustein harmonisch in das historische Umfeld ein und steht zugleich für Langlebigkeit und Sicherheit.
Aktuell ist lediglich die Friedhofsgruft noch von Relevanz, die nicht in gemeindlichem Eigentum liegt. Leider können bislang weder der Markt Ziemetshausen, noch die Untere Denkmalschutzbehörde des Landratsamtes Günzburg Maßnahmen hierzu veranlassen, da die Baustatik der Gruft gegenwärtig nicht gefährdet ist. Die Gruft bleibt deswegen von weiteren baulichen Maßnahmen voraussichtlich momentan unberührt. Die zuständigen Behörden arbeiten jedoch weiterhin konstruktiv daran, mögliche Lösungswege zu prüfen, um langfristig eine umfassende Erhaltung sicherzustellen.
Die gelungene Sanierung unterstreicht das Verantwortungsbewusstsein der Kommune für den Erhalt lokaler Historie und bietet zugleich einen würdigen Rahmen für unsere Verstorbenen. Der Markt Ziemetshausen ist stolz darauf, dass die aufwendige Baumaßnahme fertiggestellt werden konnte und damit den Bürgerinnen und Bürgern sowie der ganzen Gemeinde nun eine gepflegte und sichere Friedhofsanlage bietet. Die Fertigstellung wird als gemeinsamer Erfolg von Politik, Verwaltung und Baufachleuten gesehen und stärkt das Vertrauen in eine behutsame und zukunftsorientierte Denkmalpflege vor Ort.
Der Marktgemeinderat hat die Entscheidung getroffen, die sich in einem schlechten Zustand befindliche, unter Denkmalschutz stehende Friedhofmauer zu sanieren, wozu nunmehr, nach Abstimmung mit den zuständigen Behörden, die Arbeiten begonnen haben.
Aufgeteilt wird diese Maßnahme in 4 Bauabschnitte, wobei derzeit der untere Teil der Friedhofsmauer und im oberen Teil die Mauer bis zur fürstlichen Gruft renoviert werden. Für die im fürstlichen Eigentum stehende Gruft sowie die statisch in einem sehr schlechten Zustand befindliche Mauer an der Aussegnungshalle laufen derzeit separate Gespräche, um auch hier geeignete Maßnahmen in die Wege leiten zu können.
Unser Bild zeigt bei Beginn der Baumaßnahmen von links nach rechts: Franz Brandner als Leiter des Baubetriebs des DRW Ursberg zusammen mit Mitarbeitern der ausführenden Baufirma sowie Christoph Joas (Bauhof Ziemetshausen) und Edwin Räder (2. Bürgermeister der Marktgemeinde)
Foto: Janik Greiner































































