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5.2 Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte

Mit dem Eintritt in das Kinderhaus erweitert das Kind sein soziales Umfeld. Es baut Beziehungen auf, die durch Sympathie und gegenseitigen Respekt gekennzeichnet sein sollen.

 

Durch offenes und wertschätzendes Verhalten hilft die Einrichtung, Freundschaften unter den Kindern aufzubauen. Somit entwickelt das Kind folgende soziale Kompetenzen:

  • Beziehungen zu Kindern und Erwachsenen gestalten
  • Sich in andere Personen hineinzuversetzen und somit Handlungsweisen und Gefühle zu verstehen
  • Kommunikationsfähigkeit (Gesprächsregeln einhalten ...)
  • Kooperationsfähigkeit (Absprachen treffen ...)
  • Kompromissbereitschaft

 

Möglichkeiten zur Konfliktlösung

Resilienz – Widerstandsfähigkeit:

 

  • Wir unterstützen die Kinder beim Entdecken ihrer Persönlichkeit und geben ihm Gelegenheiten ihre eigenen Stärken kennen zu lernen, sowie auch mit ihren Schwächen umzugehen. Dies soll die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein stärken.
  • Wir ermöglichen Situationen, in denen die Kinder möglichst selbstständig agieren können und sie in ihrem Selbstvertrauen bestärkt werden.
  • Wir sorgen für ein angenehmes, ehrliches und wertschätzendes Miteinander in der Gruppe.
  • Wir nehmen die Gefühle und Bedürfnisse der Kinder ernst und sind stets bemüht adäquat darauf einzugehen.
  • Die Kinder bekommen zahlreiche Möglichkeiten positive Beziehungen zu anderen Kindern und Erwachsenen aufzubauen.
  • Wir begleiten die Kinder bei Konflikten mit anderen Kindern.
  • Wir unterstützen sie im Umgang mit alltäglichen Herausforderungen,

wie z.B. die morgendliche Trennung von den Eltern, Streitigkeiten um ein Spielmaterial, den Tag meistern, auch wenn man sich nicht wohl fühlt (z.B. Erkältung, Müdigkeit).

  • Wir helfen ihnen im Umgang mit Regeln und Grenzen (z.B. gemeinsames Aufräumen, Respektvoller Umgang mit anderen Kindern).
  • Wir unterstützen die Kinder, Strategien zur Problemlösung zu finden (z.B. zwei Kinder möchten dasselbe Spielmaterial – wie kann man sich dabei einigen).
  • Wir geben den Kindern die Möglichkeit, ihre Gefühle und Befindlichkeiten immer wieder zu regulieren, z.B. nach Anstrengung eine Massage geben oder in Ruhe ein Buch lesen, nach einem Konflikt mit einem anderen Kind bewusst eine gemeinsame Aktivität herbeiführen, um wieder eine positive Basis unter den Kindern zu ermöglichen.

 

 

Selbstständigkeit

„Hilf mir es selbst zu tun“

 

Diese Aussage von Maria Montessori vermittelt sehr anschaulich, in welcher Rolle wir uns in der Erziehung zur Selbstständigkeit verstehen.

Wir helfen Kindern, etwas selber zu tun. Sind die Begleiter in ihrer Entwicklung. Uns ist es wichtig, den Kindern die Möglichkeit zur Selbsterfahrung zu bieten und dadurch ihre Selbstständigkeit zu fördern. Kinder, ja auch schon die Kleinsten, möchten vieles selbst tun, selbst erleben und erfahren. Sie möchten am Geschehen beteiligt sein. Aus diesem Grund sollen die Kinder so zahlreiche Freiräume wie möglich bekommen, die sie zum selbstständigen Handeln anregen und ihre Motivation zur Selbstständigkeit sollte niemals gebremst werden.

Dies alles geschieht natürlich im Rahmen der Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes, mit Ruhe und Geduld und ohne die Kinder zu überfordern.