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5.10 Gesundheit und Hygiene

Das Einhalten gewisser Hygienestandards ist gerade in einer Kindertagesstätte unerlässlich. Sei es beim Wickeln, nach dem Toilettengang oder vor und beim Essen. Kinder in diesem Alter nehmen einfach noch vieles in den Mund. Bakterien, Viren und Keime sind dabei immer im Umlauf. In einer Kindertagesstätte ergeben sich zahlreiche Ansteckungsmöglichkeiten vieler Krankheiten.  Hygienemaßnahmen des Erziehungs- und Reinigungspersonals sind auf entsprechenden Hygieneplänen vermerkt. Die Kinder erleben das Personal als positives Vorbild und werden im Alltag kontinuierlich zu hygienischem Verhalten angeregt und üben dies.

Für die Kinder sind Taschentücher, Waschlappen und Servietten stets griffbereit und  gut erreichbar vorhanden.  Das Händewaschen nach dem Toilettengang und vor den Mahlzeiten gehört zum Beispiel zur unerlässlichen Handlung.

 

Sauberkeitserziehung:

Ein wichtiger Punkt in der Selbstständigkeitserziehung der Krippe ist der Übergang von der Windel zur Toilette. Auch hier wird auf die Signale des einzelnen Kindes geachtet, auf seine körperlichen und kognitiven Fähigkeiten und seine emotionalen Bedürfnisse.

Das Beobachten der anderen Kinder auf der Toilette und der gemeinsame Gang dorthin wirken jedoch auf die meisten Kinder sehr motivierend und rücken dieses Thema immer wieder ins Erleben der Kinder.

 

Wickeln:

Das Wickeln in der Krippe ist für die Kinder eine besonders intime Situation. Es ist ein tägliches Ritual der Körperpflege sowie der Beziehungspflege zum Kind. Es dauert eine Weile bis das Kind das Vertrauen und den Bezug zur Erzieherin aufgebaut hat, um sich von ihr wickeln zu lassen.

Während des Wickelns ergibt sich oft eine gute Gelegenheit, um intensiv mit dem Kind zu kommunizieren. Wir nehmen uns dafür die Zeit, und lassen die Kinder dabei Erfahrungen mit ihrem Körper machen. Für die Kinder bietet dies auch eine schöne Gelegenheit zur Entspannung.

Der Übergang von Windel zum Toilettengang ist in der Krippe ein gemeinsamer Aufgabenbereich des Personals mit den Eltern.

Im Bereich Kindergarten wird dies nicht geleistet denn Kindergartenkinder sollten den Kindergarten ohne Windel besuchen können. Bei  Kindern, die einen Förderplatz im Kindergarten belegen, wird die Sauberkeitserziehung individuell nach Entwicklungsstand mit den Eltern besprochen.

 

Gesundheitsvorsorge und –Förderung:

  • Das Kind lernt selbstbestimmt, Verantwortung für sein eigenes Wohlergehen, seinen Körper und seine Gesundheit zu übernehmen.
  • Entwicklung des eigenen Körpergefühls, wie beispielsweise

        Signale des eigenen Körpers wahrnehmen.

  • Eigene Gefühle und deren Auswirkungen auf den Körper wahrnehmen und damit umgehen können (Was ziehe ich für Kleidung an?)
  • Gefahrenquellen erkennen und einschätzen können (mit spitzen Gegenständen umgehen lernen)
  • Wir unterstützen die Eltern beim Vermitteln von Hygienemaßnahmen z. B. Müll aufräumen, nach dem Toilettengang die Hände waschen, Zähneputzen usw.

 

 

Ernährungserziehung:

Die Brotzeit wird in der Krippe von den Erzieherinnen zusammen mit den Kindern zubereitet. Hier erproben und erlernen die Kinder ihre motorischen Fertigkeiten. Dabei gewinnen sie zudem an Selbstbewusstsein, wenn sie merken, dass das selber Schneiden Ihnen dann auch immer besser gelingt.

 

Im Kindergarten bringt jedes Kind seine eigene Brotzeit in der Kindergartentasche mit. Diese sollte gesund und ausgewogen sein, nicht zu süß und dem Kind schmecken.

 

Während den Mahlzeiten erfahren die Kinder durch Gespräche und Gesprächsregeln eine natürliche Förderung ihrer Sprache und des Sozialverhaltens. Spielerisch werden beim Essen motorische Fähigkeiten gefördert, wie das Handhaben der Kanne, Umgang mit Messer, Gabel und Löffel. Beim Tisch decken können in einer Alltagssituation kognitive und mathematische Fähigkeiten gefördert werden.

Für alle Kinder besteht die Möglichkeit ein warmes Mittagessen in der Kita zu sich zu nehmen. Dies wird täglich aus der Küche der Kreisküche Burgau geliefert.

 

Wichtig ist uns  bei der Ernährung die Vermittlung von Werten:

 

  • Gemeinsame Brotzeit um miteinander zu Kommunizieren
  • Erlernen von Tischmanieren
  • Wie gehen wir mit Nahrungsmitteln um?
  • Wir legen Wert auf eine gesunde Ernährung.
  • Wie viel Hunger habe ich, wie viel schaffe ich?
  • Sensibilisierung des Geschmackssinns