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3. Übergänge des Kindes im Bildungsverlauf - Vernetzung seiner Bildungsorte

Zu unseren Aufgaben gehört das Begleiten der Kinder in neue Lebensabschnitte.

Dazu zählen:

  • Der Übergang des Kindes von der Familie in das Kinderhaus
  • Der Übergang von der Krippe in den Kindergarten
  • Der Übergang vom Kindergarten in die Schule

 

 

3.1      Übergang des Kindes von der Familie in das Kinderhaus

 

Die Eingewähnung der Kinder in der Einrichtung

 

Bedeutung der Eingewöhnung

 

Der Einstieg in die Krippe ist für ein Kind ein wesentlicher Übergang in einen neuen Lebensabschnitt und stellt es somit vor ganz neue Herausforderungen. Unsere guten Rahmenbedingungen unterstützen das Kind bei diesem Schritt.

 

 

Kita Eingewöhnung

 

Für ein Kind bedeutet der Krippenbesuch:

  • Trennung von den Eltern für einen gewissen Zeitraum
  • Neue Umgebung un Räume
  • Auseinandersetzung mit noch fremden Erwachsenen und Kindern
  • Aufbau von neuen Beziehungen
  • Veränderter Tagesablauf, Gruppenregeln
  • Eigene Bedürfnisse werden mit den Bedürfnissen anderer konfrontiert, Kompromisse und Lösungen müssen gefunden werden
  • Selbständiger werden in der Erfüllung eigener Bedürfnisse und Wünsche
  • Vermehrtes Angebot an Anreizen und Spielmaterialien

 

Damit das Kind diesen Anfang in einer neuen Umgebung positiv erleben und sich in unserer Kindertagesstätte sicher und geborgen fühlen kann, braucht es unsere einfühlsame Beleitung.

Deshalb ist eine gut gestaltete Eingewöhnungszeit für jedes Kind unsere erste und wichtigste Aufgabe, damit sich das Kind bei uns wohl fühlt und entfalten kann.

Wir wollen - gemeinsam mit den Eltern - dem Kind diesen Anfang erleichtern.

 

Bis das Kind sich mit der neuen Situation vertraut gemacht und eine Beziehung zu seinen Bezugspersonen aufgebaut hat, ist es notwendig, dass die Eltern ihr Kind in dieser ersten Zeit begleiten und unterstützen. Die Eltern geben ihrem Kind die Sicherheit und das Vertrauen, die es braucht, um sich erfolgreich auf das Neue einlassen zu können.

Die Zeit der Eingewöhnung bietet für die Eltern und Erzieherinnen ebenfalls Gelegenheit, sich näher kennen zu lernen. Auch für die Eltern ist eine gewisse Begleitung wichtig, denn für sie ist dieser Schritt nicht weniger von Bedeutung.

Der regelmäßige Austausch über die Entwicklung ihres Kindes und seine Interessen ist uns sehr wichtig.

Besonders in der Krippe ist das morgedliche kurze Gespräch für uns sehr wertvoll, um angemessen auf ihr Kind eingehen zu können.

 

Ankommen in der Gruppe

 

 

Wenn die Kinder morgens zu uns gebracht werden, ist es uns äußerst wesentlich, dass sie mit einem positiven uns sicheren Gefühl bei uns ankommen können und dass ihnen die Trennung von den Eltern nicht allzu schwer fällt. Jedes Kind wird persönlich von einer Erzieherin begrüßt, Eltern können diese Gelegenheit wahrnehmen um kurz aktuelle Ereignisse mit der Betreuerin auszutauschen

 

Beziehung

 

Kinder sind noch in besonderer Weise an ihre Bezugsperson gebunden. Dabei gehört es zu den primären Zielen während der Eingewöhnung einer Beziehung zu den Erzieherinnen aufzubauen. Hat das Kind Vertrauen und eine Beziehung zu seinen Betreuerinnen erlangt, kann die Bildungs- und Erziehungsarbeit erst beginnen. Denn der Erfolg von Lernen und Bildung sind gerade in der frühen Kindheit eng mit der Qualität der Beziehung zu den Bezugspersonen gekoppelt. Das Kind soll erfahren, dass es sich auf die pädagogische Fachkraft voll und ganz verlassen kann, sie ihm bei den Problemen im Alltag beisteht, seine Bedürfnisse kennt und auf diese eingehen kann.

 

 

3.2 Übergang von der Krippe oder dem Elternhaus in den Kindergarten

 

Der Übergang in den Kindergarten beginnt für unsere Krippenkinder bereits einige Wochen vor dem Wechsel in die Einsteigergruppe.

 

  • Abschied von der Krippengruppe / den Eltern
  • Kennenlernen der neuen Erzieherin
  • Kennenlernen der neuen Räume
  • Kontaktaufnahme der neuen Erzieherin zu den Eltern
  • Kennenlernen der Kinder, die neu in das Kinderhaus kommen

 

Eingewöhnung der neuen Kinder in den Kindergarten

 

Kinder, die vom Elternhaus in die Einsteigergruppe des Kindergartens kommen, lernen das neue Gruppenteam an einem persönlichen Kennenlerngespräch kennen.

Die Erzieherin bespricht dabei mit den Eltern die Eingewöhnung im Kindergarten.

Diese verläuft bei jedem Kind verschieden - manche Kinder schaffen es schon nach einem Tag ohne einem Elternteil in der Tagesstätte zu bleiben - andere Kinder benötigen mehrere Tage. Hierbei orientieren wir uns an den Bedürfnissen des einzelnen Kindes.

 

3.3      Übergang vom Kindergarten in die Schule

 

Der Übergang in die Schule beginnt für unsere Kinder bereits in dem Jahr vor der Einschulung:

  • Übungseinheiten zur Sprachförderung und mathematischen Erziehung
  • Ein Austausch mit den Grundschullehrern vor dem Schuleinschreibungstermin über die künftigen Erstklässler. Auch nach dem Eintritt in die 1. Klasse bleiben wir im Kontakt mit den Lehrern.
  • Vorschuluntersuchung durch das Gesundheitsamt
  • Besuch der Grundschule und das Miterleben von zwei Unterrichtsstunden
  • Schulwegtraining sowie Verkehrserziehung durch die Polizei und Schulbustraining im Schulbus
  • Besondere Aktionen wie Spielschulausflug, Abschlussgottesdienst und Abschiedfest im Kiga
  • Evtl. Begleitung der Eltern, deren Kind z.B. dann eine Diagnose – und Förderklasse besucht.

 

3.4. Probezeit

Alle Kinder werden für 6 Monate zunächst „zur Probe“ aufgenommen. In diesem Zeitraum lernen wir die Kinder soweit kennen um zu sehen, ob wir die richtige Einrichtung für die Bedürfnisse des jeweiligen Kindes sind. Sollte unsere Einrichtung das Kind nicht betreuen können, so werden die Eltern so bald wie möglich davon informiert. Unter Umständen unterstützen wir die Familien bei der Suche nach einer passenden Kindertagesstätte.