Schriftgröße:  
normale Schrift einschalten große Schrift einschalten sehr große Schrift einschalten
     +++  neue Bürgerinfo-Broschüre  +++     
     +++  Neue APP  +++     
RSS-Feed
 

Brezenhurre am Gumpigen Donnerstag 23.2.2017

Ziemetshausen

Jährlich am „Gumpigen Donnerstag ist im Markt Ziemetshausen immer wieder für Alt und Jung eine besondere Attraktion.

 

Nach alter Überlieferung, zurückgehend auf das Jahr 1643, hat der Pfarrherr an der „Herrenfastnacht“ auf Grund einer Stiftung der Jakob von Vinzent auf seine Kosten „Hasenöhrle“ (eine Küchleart) an die Kinder armer Eltern zu verteilen. Später sind aus den Küchle Brezen geworden.

Seit Bestehen des Rathauses ist die „Brezenhurre“ dorthin verlegt. Erst in den zwanziger Jahren sind zu den Brezen noch Würste gekommen.

 

Von der Schule und vom Kindergarten strömen die Kinder lustig und maskiert dem Rathaus zu. Eine große Menschenmenge versammelt sich immer, um dieses interessante Geschehen mitzuerleben.

 

Punkt 12 Uhr geht die Rathaustür auf. Es erscheinen Pfarrer, Bürgermeister und Gemeinderäte. Sie beginnen den „Englischen Gruß“ zu beten, wie es seit eh und je Sitte ist. Am Anschluss daran ziehen die Kinder durchs Rathaus. Jedes erhält zwei Würste und zwei Brezen.

 

Der Höhepunkt kommt aber erst am Ende, wenn es an’s Werfen geht. Die Rathausfenster werden geöffnet und der noch übrig gebliebene Rest an Brezen und Würsten fliegt zum Teil wild durch die Luft.

Viele Kinder versuchen noch zusätzlich eine Beute zu erhaschen, es wird mit den Ellbogen gearbeitet und die Kleinen werden von den Größeren verdrängt.

Doch nicht alle haben Glück, vor allem, weil sich immer wieder auch Erwachsene in diese reine Kinderaktion einmischen.

 

 

Fotoserien zu der Meldung


Brezenhurre (16.02.2012)

Jährlich am „Gumpigen Donnerstag ist im Markt Ziemetshausen immer wieder für Alt und Jung eine besondere Attraktion.

 

Nach alter Überlieferung, zurückgehend auf das Jahr 1643, hat der Pfarrherr an der „Herrenfastnacht“ auf Grund einer Stiftung der Jakob von Vinzent auf seine Kosten „Hasenöhrle“ (eine Küchleart) an die Kinder armer Eltern zu verteilen. Später sind aus den Küchle Brezen geworden.

Seit Bestehen des Rathauses ist die „Brezenhurre“ dorthin verlegt. Erst in den zwanziger Jahren sind zu den Brezen noch Würste gekommen.

 

Von der Schule und vom Kindergarten strömen die Kinder lustig und maskiert dem Rathaus zu. Eine große Menschenmenge versammelt sich immer, um dieses interessante Geschehen mitzuerleben.

 

Punkt 12 Uhr geht die Rathaustür auf. Es erscheinen Pfarrer, Bürgermeister und Gemeinderäte. Sie beginnen den „Englischen Gruß“ zu beten, wie es seit eh und je Sitte ist. Am Anschluss daran ziehen die Kinder durchs Rathaus. Jedes erhält zwei Würste und zwei Brezen.

 

Der Höhepunkt kommt aber erst am Ende, wenn es an’s Werfen geht. Die Rathausfenster werden geöffnet und der noch übrig gebliebene Rest an Brezen und Würsten fliegt zum Teil wild durch die Luft.

Viele Kinder versuchen noch zusätzlich eine Beute zu erhaschen, es wird mit den Ellbogen gearbeitet und die Kleinen werden von den Größeren verdrängt.

Doch nicht alle haben Glück, vor allem, weil sich immer wieder auch Erwachsene in diese reine Kinderaktion einmischen.